Gegenspieler zu Späth
SPD dementiert Pläne für "Superminister Hartz"

Der VW-Arbeitsdirektor Peter Hartz ist einem Zeitungsbericht zufolge von Bundeskanzler Schröder als neuer "Superminister" für Wirtschaft und Politik vorgesehen.

Reuters BERLIN. Schröder wolle Hartz als Gegenspieler von Lothar Späth (CDU) präsentieren, den die Union im Falle eines Wahlsiegs zum Wirtschaftsminister machen will, berichtete die "Bild"-Zeitung am Dienstag. Hartz solle unmittelbar nach der offiziellen Vorstellung seiner Reformpläne zum Arbeitsmarkt, die für den 16. August geplant ist, nominiert werden. Bislang hat der VW-Manager aber jedes Interesse an einem politischen Amt bestritten.

SPD-Fraktionschef Ludwig Stiegler hat indirekt den Bericht dementiert: "Das sind doch alles abwegige Spekulationen, die da gemacht werden", sagte Stiegler am Dienstag im "Deutschlandfunk" auf die Frage, ob man mit einer Personalie Hartz so kurz vor der Wahl noch etwas bewegen könne. "Weil alle Leute denken, man müsse da schöne Gemälde malen." Der SPD gehe es darum, ihre Politik darzustellen.

"Nichts ist da dran", sagte Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye am Dienstag auf Reuters-Anfrage. "Es gibt überhaupt keine solchen Planungen."

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