Gegenstimmen der eigenen Fraktion
Sozialexperten von SPD und CDU kritisieren Rentenreformpläne

Der SPD-Sozialexperte Peter Dreßen warnt vor dem Scheitern der Rentenreform im Bundestag.

ddp CHEMNITZ. Wenn der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) so bleibe, gefährdeten die Gegenstimmen in der eigenen Fraktion die Mehrheit im Parlament, sagte Dreßen der Chemnitzer "Freien Presse" (Dienstagausgabe). Das habe der Auftakt zur dreitägigen öffentlichen Anhörung zum rot-grünen Rentenkonzept am Montag gezeigt.

Änderungsbedarf sieht der Abgeordnete vor allem bei der betrieblichen Altersvorsorge. Auch sei klar geworden, dass die Absenkung des Rentenniveaus nicht so stark ausfallen könne, wie bislang vorgesehen.

Der Rentenexperte der CDU, Andreas Storm, nannte die Anhörung in dem Blatt einen "Totalverriss". Die Bundesregierung müsse sich zu entscheidenden Änderungen durchringen, forderte Storm.

Dann wäre ein Konsens über die Parteigrenzen wieder in Sichtweite. Die Reform wie geplant am 24. Januar 2001 zu verabschieden, hielt er für inzwischen unrealistisch.

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