Gehalt wird gekürzt
Saarbrückens OB Hoffmann soll suspendiert werden

Dem wegen Untreue verurteilten Saarbrücker Oberbürgermeister Hajo Hoffmann (SPD) droht die vorläufige Amtsenthebung.

ddp. SAARBRÜCKEN. Das saarländische Innenministerium bestätigte am Mittwoch einen Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe), nach dem das Ministerium plane, Hoffmann vorläufig zu suspendieren und sein Gehalt zu kürzen. In den nächsten Tagen werde Hoffmann zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Hoffmann war Mitte Mai vom Amtsgericht Saarbrücken zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro verurteilt worden. Nach Auffassung des Gerichts hat er Bauleistungen für sein Privathaus über städtische Gesellschaften abgerechnet, deren Aufsichtsratschef er war. Hoffmann bestreitet das und hat - wie auch die Staatsanwaltschaft - Berufung gegen das Urteil eingelegt. Die Kommunalaufsicht des Innenministeriums hat seit Ende Juni die Urteilsbegründung vorliegen.

Nach Zeitungsangaben kommt das Ministerium zu dem Schluss, dass dienstliche Belange erheblich beeinträchtigt seien, wenn Hoffmann bis zum Ende des Verfahrens im Amt bleibe. Das Ansehen des Amtes und der öffentlichen Verwaltung werde dadurch beschädigt. Das Schreiben, mit dem Hoffmann zu einer Stellungnahme aufgefordert werden soll, liegt nach Angaben eines Sprechers der Stadt noch nicht vor.

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