"Gehaltsspiegel 2001" des dmmv
Gehälter in der Multimedia-Branche stiegen überdurchschnittlich

cst/mr DÜSSELDORF. Der Fachkräftemangel im Multimediabereich hat sich im vergangenen Jahr deutlich im Gehalt der Mitarbeiter und besonders der Berufseinsteiger niedergeschlagen. Das stellt der Deutsche Multimediaverband (dmmv) in seinem "Gehaltsspiegel 2001" fest. Während im Branchenschnitt die Einkommen um drei Prozent stiegen, erhielten Einsteiger stolze acht Prozent mehr. Über besonders große Verdienstsprünge konnten sich Führungskräfte freuen - egal aus welchem Bereich. Am stärksten stieg das Einstiegsgehalt einer Führungskraft im Marketing/Vertrieb: von durchschnittlich 64 000 auf 104 000 Mark.

Neben dem Anstieg beim Festgehalt stellte der dmmv eine Zunahme der variablen Vergütungsbestandteile fest: Zwei Drittel der befragten Unternehmen zahlen Prämien und Provisionen. Stock-Options spielen mit rund zwölf Prozent nur eine geringe Rolle.

Nach Angaben des dmmv können die Unternehmen der Multimedia-Branche derzeit von zehn freien Arbeitsplätzen auf Grund fehlender qualifizierter Bewerber nur sieben besetzen. Insgesamt fehlten etwa 8 000 Fachkräfte. Auf der anderen Seite seien diese Zahlen "Beweis für das kontinuierliche positive Wirtschaftswachstum in der New Economy abseits der Vertrauenskrise der Finanzmärkte", urteilt der Vizepräsident und Geschäftsführer des dmmv, Alexander Felsenberg.

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