Geheimdienstmaterial über Irak-Waffen "nicht solide"
Blix bekräftigt Kritik an Bush und Blair

UN-Chefwaffeninspekteur Hans Blix hat Großbritannien und den USA vorgeworfen, ohne feste Beweise für irakische Massenvernichtungswaffen in den Krieg gezogen zu sein.

vwd WASHINGTON. Die irakische Regierung habe zwar Jahre Zeit gehabt, um das Verstecken von Waffen zu erlernen, doch ein Großteil der Informationen des US-Geheimdienstes sei "nicht solide" gewesen, sagte Blix dem Fernsehsender ABC am Dienstag.

Er werfe weder US-Präsident George W. Bush noch dem britischen Premierminister Tony Blair mangelnde Aufrichtigkeit vor. Die beiden Regierungschefs hätten vermutlich an etwas geglaubt, dass sie sehen wollten.

"Doch einige Dinge, die sie gesehen haben, waren nicht sehr wirklich", sagte der UN-Inspekteur. Ein Teil des Informationsmaterials sei "nicht wasserdicht" gewesen. Blix scheidet in drei Wochen aus seinem Amt.

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