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Geiseln im Irak freigelassen

Nairobi/Bagdad (dpa) - Sieben ausländische Geiseln, unter ihnen drei Kenianer, sind nach elftägiger Geiselhaft im Irak freigelassen worden. Sie befänden sich derzeit in der ägyptischen Botschaft in Bagdad, teilte das Außenministerium in Nairobi am Sonntag mit. Aus dem Irak gab es zunächst keine Bestätigung für die Freilassung.

Nairobi/Bagdad (dpa) - Sieben ausländische Geiseln, unter ihnen drei Kenianer, sind nach elftägiger Geiselhaft im Irak freigelassen worden. Sie befänden sich derzeit in der ägyptischen Botschaft in Bagdad, teilte das Außenministerium in Nairobi am Sonntag mit. Aus dem Irak gab es zunächst keine Bestätigung für die Freilassung.

Die irakische Polizei befreite am Abend eine weitere Geisel, einen libanesischen Geschäftsmann, aus der Gewalt von Kidnappern. Die Sicherheitskräfte hätten ein Haus im Bagdader Vorort Abu Ghoreib gestürmt, in dem Valdo Chalaat festgehalten worden sei, berichtete ein Fotograf der European Pressphoto Agenncy (epa), der den Befreiten selbst sah. Das Schicksal eines zweiten libanesischen Geschäftsmannes, der zusammen mit Chalaat verschleppt worden war, blieb zunächst unklar.

Nach Informationen der kenianischen Regierung sollten die sieben freigelassenen Männer nach Kuwait gebracht werden. Die Entführer hatten damit gedroht, die Geiseln zu enthaupten. Die Frist dafür war mehrfach verlängert worden. Die drei Kenianer, drei Inder und ein Ägypter arbeiteten für eine kuwaitische Firma als Lastwagenfahrer im Irak. Die Entführer hatten verlangt, dass die Firma sich aus dem Irak zurückzieht.

Bei den Angehörigen der drei Inder in den indischen Bundesstaaten Himachal Pradesh und Punjab wurde die Nachricht von der Freilassung mit Jubel aufgenommen. Das meldete die indische Nachrichtenagentur UNI.

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