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Geisterfahrer verursacht Unfall mit vier Toten

Bei dem Geisterfahrer-Unfall mit vier Toten am Sonntag bei München hatte sich der 80 Jahre alte Fahrer wahrscheinlich verfahren und deshalb umkehren wollen. Seine später verstorbene Ehefrau habe noch angegeben, sie hätten eine Ausfahrt verpasst, sagte eine Polizeisprecherin.

dpa MÜNCHEN. Bei dem Geisterfahrer-Unfall mit vier Toten am Sonntag bei München hatte sich der 80 Jahre alte Fahrer wahrscheinlich verfahren und deshalb umkehren wollen. Seine später verstorbene Ehefrau habe noch angegeben, sie hätten eine Ausfahrt verpasst, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Rentner war am Sonntagnachmittag nahe Gröbenzell vom Autobahnring A 99 aus einem Tunnel auf die A acht in Richtung Stuttgart gefahren und hatte unmittelbar hinter der Auffahrt gewendet. Der Mann sei wahrscheinlich versehentlich auf die Autobahn Richtung Stuttgart geraten. "Es wird vermutet, dass er falsch gefahren ist und gemeint hat, er könnte hier drehen", sagte die Polizeisprecherin.

Der Wagen des 80-Jährigen prallte mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Beide Insassen, ein 47 Jahre alter Mann und seine 40 Jahre alte Lebensgefährtin aus dem schwäbischen Dillingen, starben. Die Frau hinterlässt zwei Kinder. Der Unfallverursacher erlag ebenfalls an der Unfallstelle seinen Verletzungen, seine 77-jährige Frau wurde in eine Klinik gebracht und starb dort am späten Sonntagabend. Das Rentnerehepaar stammte aus Wiehl (Oberbergischer Kreis) in Nordrhein-Westfalen.

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