Gelassene Reaktion auf Rückzahlung von Beihilfen
Post-Aktie bildet Boden

An der Frankfurter Börse wurde die Entscheidung aus Brüssel über die Rückzahlung unerlaubter Beihilfen für die Deutsche Post AG an den Bund vergleichsweise gelassen aufgenommen.

dpa FRANKFURT. Im späten Geschäft überwogen sogar die Kaufaufträge und der Wert zog klar in die Gewinnzone. Damit stemmte sich die Aktie gegen einen ansonsten ausgeprägt schwachen Dax.

Zuletzt wurde die Aktie bei 13,79 ? gehandelt, was einem Plus von 1,32 % entsprach. Der Dax verlor zugleich 2 % auf 4350 Punkte. Den historisch niedrigsten Stand erreichte die Aktie der Deutschen Post am 18. September 2001, kurz nach den Terroranschlägen in den USA, mit 13,00 ?. Das Jahreshoch der Aktie bei 17,48 ? liegt nur wenige Wochen zurück: Es wurde am 25. März erreicht.

Sowohl mit der Entscheidung der EU-Kommission als auch mit der Höhe der Rückzahlung habe der Kapitalmarkt in den letzten Handelswochen bereits gerechnet, berichtete ein Aktienhändler in Frankfurt. Die Summe ist eine der höchsten, die jemals in der EU von einem einzelnen Unternehmen zurückgefordert wurde. Mit der Entscheidung aus Brüssel weiche nun die Unsicherheit aus der Aktie und die ersten Investoren griffen wieder zu: Es handele sich "offensichtlich um eine Bodenbildung", schätzte der Händler.

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