"Gelber Strom" wird ab dem 1. November rund fünf Prozent teurer
Auch Yello Strom hebt Preise an

Schlechte Nachrichten für Verbraucher: Beim Strom dreht sich die Preisspirale weiter nach oben.

dpa KÖLN. Die Neukunden von Yello Strom müssen von November an mehr für ihren "gelben" Strom bezahlen. Das Unternehmen werde wegen des generell gestiegenen Stromhandelspreises und der beschlossenen Erhöhung der Ökosteuer seine Preise anheben, kündigte die Yello Strom GmbH am Mittwoch in Köln an. Bei einem Verbrauch von 4 000 Kilowattstunden (Vier-Personen-Haushalt) klettere der Strompreis um knapp 5,4 Prozent oder rund fünf DM im Monat. Vom 1. Januar 2002 an müsse auch ein Teil der bisherigen 700 000 Kunden mit den erhöhten Preisen rechnen, sagte ein Yello-Sprecher. Yello ist eine Tochterfirma der Energie Baden-Württemberg (EnBW), die vor zwei Jahren auf dem liberalisierten Energie-Markt gestartet war.

Seit der Marktöffnung im April 1998 sind die Strompreise für Haushalte nach Angaben des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) im Schnitt um 33 Prozent gesunken. Mit der Öko-Steuer zögen die Preise auf breiter Front aber wieder an. So soll sich die Stromrechnung eines Drei-Personen-Musterhaushaltes 2001 um 5 Prozent auf 83 DM im Monat verteuern, errechnete der VDEW.

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