Geldanlage
Auf die Mischung im Depot kommt es an

ddp/vwd BERLIN. Aktien bleiben trotz Börsenflaute eine attraktive Geldanlage. Allerdings sollten Anleger mehrere Einzelaktien kombinieren und durch die Mischung mit Aktienfonds die Renditechancen verbessern und Verlustrisiken begrenzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer Juniausgabe. Das Magazin untersuchte 68 Einzelwerte aus dem Dax-100 hinsichtlich ihrer Wertentwicklung, Wertschwankung sowie des aktuellen und maximalen Verlustes.

Von einem Engagement nur in Einzelaktien sollten Anleger grundsätzlich die Finger lassen, heißt es. Denn wer auf den falschen Wert gesetzt habe, könne große Teile seines Einsatzes verlieren. Paradebeispiel für solch einen Fehlgriff war die Philipp-Holzmann-Aktie, mit der Anleger innerhalb von zehn Jahren über 95 Prozent verloren haben. Schon die Beimischung einer zweiten, gut laufenden Aktie hätte dem Depot dagegen Gewinne beschert. Optimal wäre ein Depot aus zehn bis zwölf verschiedenen Aktien.

Betont vorsichtigen Anlegern empfiehlt "Finanztest", als Basis des Depots einen guten internationalen Aktienfonds mit mindestens 50 Prozent zu gewichten. Dazu könnten dann einige Anlageideen durch Einzelaktien verwirklicht werden. Es sei jedoch ratsam, keinem dieser Werte mehr als zehn Prozent zuzubilligen, heißt es. Ein günstiger Kompromiss sei ein Depot, das zu 70 Prozent aus einem internationalen Aktienfonds und zu 30 Prozent aus drei gleich gewichteten Einzelwerten besteht.

230703 Mai 01

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