Gemeinsame Entscheidung gefällt
Kirgisistan und Turkmenistan öffnen Luftkorridore für USA

Das zentralasiatische Kirgisistan hat nach den Worten von Präsident Askar Akajew den USA für Operationen in Afghanistan nach den Anschlägen in New York und Washington Luftkorridore eingeräumt.

Reuters BISCHKEK. Akajew sagte am Dienstag in Bischkek vor Journalisten, die Entscheidung sei nach Beratungen mit fünf anderen früheren Sowjetstaaten, die dem Gemeinsamen Sicherheitspakt angehören, gefällt worden. Akajew machte keine Angaben darüber, ob die Luftkorridore für militärische oder humanitäre Flüge genutzt werden dürfen. Turkmenistan, das eine kurze Grenze mit Afghanistan hat, teilte mit, es werde Luftkorridore für humanitäre Flüge anbieten.

Der russische Präsident Wladimir Putin, dessen Land den Gemeinsamen Sicherheitspakt dominiert, hatte am Montag mitgeteilt, Luftkorridore würden nur für humanitärre Zwecke eingerichtet.

Kasachstan hat den USA strategisch wichtige Flugplätze und Stützpunkte für einen Militärschlag gegen Afghanistan angeboten. Kirgisistan grenzt an Tadschikistan, einem Anrainerstaat von Afghanistan. Tadschikistan und der afghanische Anrainer Usbekistan haben Berichte dementiert, es sei bereits US-Militär angekommen.

Die USA machen den in Afghanistan vermuteten Islamisten Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich und haben seine Auslieferung verlangt, was die radikal-islamische Taliban- Regierung in Kabul ablehnt. Die USA haben Vergeltung für die Anschläge, bei denen vermutlich fast 7 000 Menschen ums Leben kamen, angedroht.

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