Gemeinsame Entwicklung von anorganischen UV-Filtern
Merck und Sachtleben weiten ihre Zusammenarbeit aus

Der Darmstädter Pharmakonzern Merck und die in Duisburg ansässige Sachtleben Chemie GmbH arbeiten bei bei der Produktion von Sonnenschutzfiltern für die Kosmetikindustrie enger zusammen.

Reuters DARMSTADT. Anlässlich der Fachmesse In-Cosmetics in Düsseldorf teilte Merck am Dienstag mit, Sachtleben stelle Produktionsanlagen zur Verfügung, mit denen besonders feinkörnige Titandioxide hergestellt werden könnten. Anwendungs- und Entwicklungsarbeiten erfolgten in enger Abstimmung zwischen beiden Unternehmen. Titandioxid dient den Angaben zufolge als Grundstoff für die Entwicklung von anorganischen Sonnenschutzfiltern gegen ultraviolette Strahlung.

Den Gesamtmarkt weltweit bei Sonnenschutzfiltern bezifferte Merck auf etwa 600 bis 800 Tonnen pro Jahr. Dabei machten anorganischen Filter derzeit nur 10 % des Marktes aus. Jährlich nehme aber deren Anteil um 6 % zu, sagte ein Merck-Sprecher. "An diesem Wachstum wollen wir teilhaben." Der Vorteil der anorganischen Filter liegt nach Unternehmensangaben vor allen in den hohen Lichtschutzfaktoren sowie darin, dass diese Stoffe nicht in die Haut eindringen können.

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