Gemeinsame Investitionen von 1,34 Mrd. $ geplant
Bayer vereinbart Kooperation mit US-Biotech-Unternehmen Curagen

rtr LEVERKUSEN. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat mit dem US-Biotech- Unternehmen Curagen Corp. vereinbart, Medikamente zur Behandlung von Fettsucht und der Zuckerkrankheit gemeinsam zu entwickeln und zu vermarkten. Die Bayer AG teilte am Dienstag in Leverkusen mit, beide Unternehmen wollten in den nächsten 15 Jahren zusammen bis zu 1,34 Milliarden Dollar aufbringen, um zwölf Wirkstoffe zur Behandlung dieser Krankheiten in die klinische Entwicklung zu bringen. Bayer werde 56 Prozent an dem Forschungs- und Entwicklungsaufwand übernehmen, hieß es.

Ferner wird Bayer nach eigenen Angaben spezielle Genomforschungs-Techniken von Curagen anwenden, um Substanzen, die sich in einer frühen Entwicklungsphase befinden, auf ihre Erfolgsaussichten hin zu bewerten. Für dieses zunächst auf fünf Jahre begrenzte Abkommen werde Bayer rund 124 Millionen Dollar bezahlen, wovon 85 Millionen Dollar in Form von Aktienbeteiligungen an Curagen gingen, hieß es. Bayer verspricht sich von der Zusammenarbeit den Angaben zufolge eine Senkung der Produktentwicklungskosten sowie eine schnellere Vermarktung seiner Arzneimittel. Um Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen von Wirkstoffen besser vorhersagen zu können, planen die Unternehmen nach Angaben von Bayer des Weiteren den Aufbau einer gemeinsamen Datenbank.

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