Gemeinsames Vorgehen geplant
China will Japan und Südkorea unterstützen

Die chinesische Polizei hat ihren Kollegen aus den Ausrichterländern der Fußball-Weltmeisterschaft, Südkorea und Japan, bei Anti-Terrormaßnahmen sowie bei der Bekämpfung von Kartenfälschung und Hooliganismus während des Turniers Unterstützung zugesagt.

dpa SEOUL. Bei einer Interpol-Konferenz der drei Länder am Dienstag in Seoul bat Südkorea die Vertreter Japans und Chinas auch um Informationen über Hooligans, Terroristen und andere "für die WM-Atmosphäre schädliche Elemente". Das teilte die Nationale Polizeibehörde in Seoul mit.

Als weitere Sicherheitsmaßnahme für die WM-Endrunde hätten die Polizeivertreter aus den drei Ländern beschlossen, die Kooperation bei der Beobachtung des organisierten Verbrechens und des Drogenhandels zu verstärken. Eintrittskarten für Spiele mit der Beteiligung Südkoreas und des WM-Neuling Chinas würden im Internet für das Fünf- bis Zehnfache des Nennwerts angeboten, hieß es weiter. Die große Nachfrage könnte deshalb zur Fälschung von Karten führen.

Chinas Mannschaft wird die WM-Vorrunde im Süden der koreanischen Halbinsel bestreiten. Dazu erwartet Südkorea Zehntausende von WM-Besuchern aus dem Nachbarland. Die WM beginnt am 31. Mai in Seoul. Das Finale findet am 30. Juni in Yokohama/Japan statt.

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