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Gemeinsames Wertpapierhaus der Sparkassen gescheitert

rtr FRANKFURT. Das geplante gemeinsame Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen ist gescheitert. "Ein gemeinsames Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe ist derzeit nicht zu verwirklichen", teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Donnerstag in Frankfurt mit. Das Wertpapiergeschäft der Sparkassen sollte in der bereits bestehenden WPS Bank zusammengefasst werden. Als Grund für das Scheitern nannte der DSGV das "gegenwärtig fehlende Vertrauen in die WPS-Bank", ohne jedoch im Detail darauf einzugehen. Stattdessen werde es zu einer Konzentration und Verdichtung auf wenige Wertpapier-Abwicklungshäuser im Sparkassenbereich kommen.

Der DSGV schloss jedoch nicht aus, dass das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt in anderem Rahmen wieder aufgenommen werden könne. Vor wenigen Wochen hatte DSGV-Präsident Dietrich Hoppenstedt noch bekräftigt, die Sparkassen wollten trotz erheblicher Kostenüberschreitungen an der geplanten gemeinsamen Wertpapierabwicklung festhalten.

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