Gemeinschaftsfirma für Solartechnik
RWE und Schott machen gemeinsame Sache

Der Energiekonzern RWE und die Mainzer Schott Glaswerke haben ein Gemeinschaftsunternehmen zur Solartechnik im bayerischen Alzenau gegründet. Wie Schott-Vorstand Udo Ungeheuer der dpa am Dienstag in Mainz sagte, bündeln beide Partner in der neuen RWE Schott Solar GmbH ihre Aktivitäten zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht.

HB MAINZ. Das Unternehmen habe 550 Beschäftigte und soll rund 100 Mill. Euro Jahresumsatz erzielen. Den Angaben zufolge ist RWE Schott Solar Marktführer in Deutschland und an Position sechs auf dem Weltmarkt.

Das Joint Venture der RWE Solutions AG (Frankfurt/Main) und Schott Glas (Mainz) sei operativ mit Wirkung vom 1. Oktober an den Start gegangen, sagte Ungeheuer. Die EU-Kommission hatte den Zusammenschluss vor kurzem ohne Auflagen genehmigt. RWE und Schott haben unternehmerische Parität vereinbart. Das Unternehmen entwickelt und produziert Solarzellen sowie Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht. "Das gehört zum Aufbau neuer Geschäftsfelder, von denen wir in fünf bis zehn Jahren leben werden", sagte Ungeheuer.

Die RWE Solutions AG bedient weltweit Kunden aus der Industrie und Energiewirtschaft. Rund 14 000 Beschäftigte erzielen einen Jahresumsatz von rund 2,6 Mrd. Euro. Schott ist ein internationaler Technologiekonzern, der weltweit 20 000 Mitarbeiter in 98 Unternehmen beschäftigt und einen Jahresumsatz von zwei Mrd. Euro erzielt.

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