Gemeinschaftsunternehmen im Gespräch
De Beers erwägt Verkauf des Namens an Luxusgütergruppe

vwd KIMBERLEY. Die südafrikanische Diamantengesellschaft De Beers Consolidated Mines Ltd, Kimberley erwägt einen Verkauf ihres Markennamens an eine internationale Luxusgütergruppe. Zur Begründung führt De Beers die begrenzten Nutzungsmöglichkeiten des Markenwerts an, berichtet die "Financial Times" (FT) in der Dienstagausgabe. Dabei ziehe De Beers neben einem vollständigen Verkauf des Markennamens auch ein Joint Venture (JV) in Betracht, um den Markenname mit einer dritten Partei zu teilen. Daneben ist laut FT auch eine Mischform denkbar, bei der den Aktionären eine spätere Beteiligungsmöglichkeit an dem Joint Venture eingeräumt wird.

Dabei gilt ein Gemeinschaftsunternehmen, das auf die Erschließung des internationalen Einzelhandelsmarkts abzielt, laut FT als bevorzugte Alternative. In jedem Fall jedoch würde ein Lizenzabkommen De Beers eine Maximierung des Markenwerts ermöglichen. Dem Bericht zufolge befinden sich die Verhandlungen im fortgeschrittenen Stadium, wobei der französische Luxusgüterhersteller LVMH Moet-Hennessy Louis Vitton SA, Paris, der bevorzugte JV-Partner bzw. Anwärter auf den Erwerb des Markennamens sein. Weder LVMH noch De Beers wollten dies kommentieren.

Nach Ansicht von Analysten ist der weltweite Diamantenhandel noch offen für weitere Teilnehmer mit einem starken Markennamen. Obwohl De Beers 60 Prozent des Absatzes von ungeschliffenen Diamanten kontrolliert, sei der Einzelhandelsmarkt stark fragmentiert. Keiner der Teilnehmer halte mehr als einen kleinen prozentualen Marktanteil, erläutert der Bericht die Situation.

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