Gemeinschaftsunternehmen soll 2001 an den Start gehen
Sal.Oppenheim lobt Joint Venture von Stinnes und Bahn

adx FRANKFURT. Ein Joint Venture zwischen Stinnes und der Deutschen Bahn könnte den Mülheimer Logistik-Konzern für Investoren noch attraktiver machen, so die Einschätzung eines Analysten des Bankhauses Sal.Oppenheim. Aus einer solchen Verbindung lasse sich "ein zusätzliches Plus erzielen". Zwar habe es zwischen Bahn und Stinnes bereits früher über die zu Stinnes gehörende Spedition Schencker eine Kooperation gegeben. Das jetzt vereinbarte Joint Venture sei aber eine neue Dimension, meinte Analyst Robert Gülpers auf Anfrage. Auswirkungen des Projektes auf das Ergebnis seien allerdings noch nicht messbar. Schencker sei aber prädestiniert für den Transport von der Schiene zum Empfänger.

Bei der Einschätzung der Stinnes-Aktie ist Gülpers "weiterhin gut gestimmt". Er empfiehlt, das Papier bei einem Kursziel von 32 Euro zu akkumulieren. Mit den vor einer Woche veröffentlichten Halbjahreszahlen seien die Erwartungen "sehr gut bestätigt" worden. Auch die E-Commerce-Offensive von Stinnes mit einer Reihe von Projekten spreche für den Titel. Dies komme bei Großinvestoren gut an. Zudem biete ein etablierter Logistik-Börsenwert Investoren Sicherheit.

Nach einem Bericht des "Manager Magazins" soll das Gemeinschaftsunternehmen am 1. Januar 2001 unter dem Namen Rail-log seine Arbeit aufnehmen und den kombinierten Frachtverkehr mit Lkw und Zug voranbringen. Die DB Cargo und die Spedition Schencker sollen zum Start des Unternehmens jeweils gut 500 Mill. DM Umsatz einbringen.

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