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Gemischter Handelsschluss

New Yorks Aktienindizes gingen am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel. Während sich der Nasdaq Index in der Gewinnzone halten konnte, drehte das Börsenbarometer der 30 US-Standardwerte im Lauf des Tages in die Verlustzone.

Vor allem Internetaktien gaben dem Börsenbarometer des US-High-Tech-Sektors am Dienstag Auftrieb. Amazon.com konnte mit seinem Kursverlauf positiv überraschen. Nachdem die Aktie des Internethändlers im frühen Handel wegen der Abstufung verschiedener Brokerhäuser unter Druck geraten war, besonnen sich die Investoren und stiegen wieder ein. Zum Handelsschluss notierte die Aktie fast zehn Prozent in der Gewinnzone. Ähnlich erging es Yahoo. Das Internetportal hatte ebenfalls negative Analystenkommentare zu verkraften, raffte sich aber auch auf und schloss sogar mit einem Gewinn von elf Prozent.



Ebenfalls mit kräftigen Kursgewinnen verabschiedete sich BroadVision aus dem Handel. Der Softwarehersteller kündigte an, künftig gemeinsam mit Interwoven und Broadbase Software ein dynamisches Web Portal für Kalifornien zu betrieben. Mit dem my.ca.gov Portal bietet der Bundesstaat Kalifornien seinen Einwohnern einen bisher einmaligen Zugang zu allen Informations- und Serviceeinrichtungen des US-Staates. Die Aktie von BroadVision verabschiedete sich mit einem Gewinn von fast 23 Prozent aus dem Handel. Kollegen Interwoven und Broadbase legten ebenfalls an Wert zu.



Den Mobilfunksektor belasteten enttäuschende Umsatzerwartungen bei Nokia. Conexant, Powerwave Tech und die Werte anderer Mobilfunkhersteller notierten schwächer. Auch Ericsson und Motorola verloren an Wert. Doch Anleger dürfen gespannt sein, denn Motorola wird am Mittwoch nach Handelsschluss Quartalsergebnisse melden.



Microsoft

, Oracle und Sun Microsystems führten die Liste der Nasdaq-Gewinner an. Die Verluste des Dow Jones Index begrenzten neben Kursgewinnen bei Microsoft, die auch hier auf dem höchsten Treppchen standen, AT&T, SBC Communication und Philip Morris. Der Kommunikationssektor profitierte von positiven Kommentaren zu AT&T. Morgan Stanley stufte den Wert auf "aggressiv kaufen" auf, da das Papier um 75 Prozent unterbewertet sei. Die anstehende Aufspaltung des Unternehmens in vier börsennotierte Teile könne den Wert für Anleger wieder attraktiv machen.



Kursverluste bei Chemie- und Einzelhandelswerte belasteten das Börsenbarometer dagegen. Brokerhaus J.P. Morgan hatte sich am Morgen negativ zu den Wachstumsaussichten von DuPont geäußert. Die abkühlende Wirtschaft werde auch diesem Unternehmen schaden. Zudem werde der Konzern unter steigenden Rohstoffpreisen leiden. DuPont und Dow Chemical verloren an Wert.



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