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Gemischter Handelsstart

Technologieaktien eröffnen schwächer. Der Nasdaq Index notiert in der Verlustzone. Befürchtungen vom Freitag, dass Unternehmensgewinne geringer ausfallen als erwartet, dürften heute weiter den Verlauf der Nasdaq belasten. Die Wirtschaftsdaten von vergangener Woche lasten noch auf den Märkten. Ein schwächeres Bruttosozialprodukt und niedrigere Investitionen könnten insbesondere den Hard- und Softwarebereich schwächen. Chiphersteller wie Applied Materials, Intel, Broadcom und Xilinx eröffnen schwach. Leichter startet auch der Computerhersteller Dell in den Tag.

Der Dow Jones Index dagegen beginnt den Tag in der Gewinnzone. Hier belasten allerdings Intel und Microsoft.



Der Ölsektor konsolidiert. Der amerikanische Ölkonzern Phillips Petroleum wird die Erdölraffinerie Tosco für neun Milliarden Dollar übernehmen. Anleger erhalten für jede Tosco Aktie 0,8 Aktien von Phillips und damit gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag eine 34-prozentige Prämie. Durch die Akquisition wird Phillips nach Exxon Mobil der größte Ölkonzern der Welt. Philips wechselt mit der Übernahme den Kurs. Das Unternehmen hat eigentlich versucht, den Bereich Ölförderung auszubauen. Tosco legt im frühen Handel zu.



PepsiCo

hat Zahlen für das vierte Quartal gemeldet. Der Getränkekonzern konnte die Analystenschätzungen mit 567 Millionen Dollar oder 38 Cents Gewinn pro Aktie erfüllen. Im vergangenen Jahr hat Pepsi einen Gewinn von 33 Cents verzeichnet. Der Umsatz kletterte von 5,68 Milliarden auf 6,12 Milliarden Dollar. Im laufenden Jahr sieht das Unternehmen ein zweistelliges Gewinnwachstum. Trotzdem verbilligt sich Pepsi im frühen Handel.



Zum Wochenauftakt sind Spekulationen aufgekommen, dass Continental Airlines Übernahmegespräche mit Delta Airlines führt. Continental ist die fünftgrößte und Delta die drittgrößte Fluggesellschaft in den USA. Wie die Washington Post berichtet, ist noch nicht geklärt, welches Unternehmen die Kontrolle über die fusionierte Fluggesellschaft übernimmt. Die potenziellen Partner würden 26,7 Prozent des US-Marktes kontrollieren. Derzeit steht noch die Fusion zwischen United Airlines und US Airways und die Übernahme von TWA durch American Airlines aus. Die Unternehmen warten auf Genehmigungen durch die US-Behörden.



Trotz eines guten Kommentars von Goldman Sachs notieren die B2B-Werte Freemarkets und I2 Technologies schwächer. Das Analystenhaus lobt insbesondere den Bereich der "Contract Management Software". Dies ist ein Segment, das rasant wächst und für Unternehmen immer wichtiger wird. Mit den von den beiden Unternehmen produzierten Applikationen können Firmen ihre Verträge mit Angestellten besser verwalten. Freemarkets wird als "Market Outperformer" eingestuft, I2 Technologies kommt noch etwas besser weg und wird auf der Empfehlungsliste geführt.



Purchase Pro.com stürzt gleich im frühen Handel mit 20 Prozent in die Tiefe. Der Betreiber von B2B-Internet-Webseiten macht Investoren stutzig. Das Wirtschaftsmagazin Barron`s berichtete, dass Pro.com zu liberale Buchungsverfahren hätte. Dazu wurde in den vergangenen vier Jahren viermal der Finanzchef ausgewechselt.

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