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Genentech überrascht mit guten Quartalszahlen und erhöht Jahres-GewinnprognoseDPA-Datum: 2004-07-08 10:08:32

BOSTON (dpa-AFX) - Nach teils überraschend gut ausgefallenen Quartalszahlen hat das Biotech-Unternehmen Genentech < DNA.NYS > < GT6.FSE > seine Jahres-Gewinnprognose angehoben. Demnach wird der nicht nach dem Bilanzierungsstandard GAAP ausgewiesene Gewinn nun zwischen 0,75 und 0,80 US-Dollar je Aktie liegen, wie Genentech am Mittwochabend nach US-Börsenschluss meldete. Analysten von First Call rechnen gegenwärtig mit 79 Cent pro Aktie für 2004.

BOSTON (dpa-AFX) - Nach teils überraschend gut ausgefallenen Quartalszahlen hat das Biotech-Unternehmen Genentech < DNA.NYS > < GT6.FSE > seine Jahres-Gewinnprognose angehoben. Demnach wird der nicht nach dem Bilanzierungsstandard GAAP ausgewiesene Gewinn nun zwischen 0,75 und 0,80 US-Dollar je Aktie liegen, wie Genentech am Mittwochabend nach US-Börsenschluss meldete. Analysten von First Call rechnen gegenwärtig mit 79 Cent pro Aktie für 2004.

Im zweiten Quartal übertraf die zum Schweizer Pharmakonzern Roche < ROG.ZRH > < RHO5.FSE > gehörende Genentech vor allem dank des neu zugelassenen Darmkrebs-Mittels Avastin die Umsatzerwartungen von Analysten leicht und erhöhte ihren Überschuss deutlich. Die Quartalserlöse überstiegen erstmals die Marke von 1 Milliarde US-Dollar. Das Darmkrebs-Mittel Avastin war im Februar zugelassen worden. Im abgelaufenen Quartal setzte Genentech mit der Arznei 133 Millionen Dollar um. Wall-Street-Analysten hatten dagegen nur mit 85 Millionen Dollar gerechnet.

QUARTALSERGEBNISSE

Der gesamte Quartalsumsatz stieg um 41 Prozent auf 1,128 Milliarden Dollar, wie Genentech bekannt gab. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten lediglich 1,061 Milliarden Dollar erwartet. Der Überschuss nach GAAP kletterte um 29 Prozent auf 170,8 Millionen Dollar oder 16 Cent je Aktie. Der nicht nach GAAP bilanzierte Überschuss legte um 23 Prozent auf 201,8 Millionen Dollar zu, das sind 0,19 Dollar je Titel.

Aus den nicht nach GAAP bilanzierten Genentech-Ergebnissen herausgerechnet sind wiederkehrende Kosten im Zusammenhang mit dem Genentech-Aktienrückkauf durch den Mutterkonzern Roche im Jahr 1999. Außerdem fließen in diese Ergebnisse keine durch Rechtsstreitigkeiten verursachten Sonderkosten ein. Alle Ergebnisse je Aktie spiegeln nach Genentech-Angaben den Aktiensplitt im Verhältnis 2:1 vom vergangenen Mai wider.

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