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General Electric: Deal gefährdet

Der Streit um die Fusion mit Honeywell geht in die nächste Runde. In Brüssel laufen zur Stunde Verhandlungen zwischen GE und der europäischen Wettbewerbsbehörde.

Firmenchef Jack Welch hat der EU ein neues und endgültiges Angebot unterbreitet. Danach wären General Electric bereit, Teile des Luftfahrtbereichs im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar auszugliedern. Dieses Angebot könnte den Wettbewerbshüter Mario Monti nicht zufrieden stellen. Monti schwebt eine Summe in Höhe von sechs Milliarden Dollar vor. Wie aus Verhandlungskreisen verlautete, sei GE nicht optimistisch, dass der Deal grünes Licht erhält. Matt Collins, Honeywell Analyst bei Edward Jones, beziffert die Chance, dass sich die EU und GE einigen, auf etwa zehn Prozent. Dennoch sei das Papier von Honeywell weiterhin attraktiv. Die Aktie sei fast auf den Stand vor den Fusionsgesprächen gefallen. Laut Collins könnte United Technologies der lachende Dritte werden. United Technologies hatte vor der Einigung mit GE Interesse an Honeywell bekundet und könnte nun wieder auf den Plan treten. Monti hat angekündigt, bis Mitternacht das neue Angebot zu überdenken.

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