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General Electric: Fusion mit Honeywell verschiebt sich

Die europäische Wettbewerbsbehörde braucht weitere vier Monate, um die geplante Fusion von General Electric und Honeywell aus Wettbewerbsaspekten zu prüfen.

Die Nachricht dürfte beide Aktien belasten, vermutet Goldman Sachs. Der Zeitfaktor spielt bei derart großen Fusionen eine nachhaltige Rolle. Eine Vertagung gefährdet den Zeitpunkt der angepeilten Einsparungen und Synergien.
Mario Monti, Chef der Wettbewerbsbehörde, teilte GE-Vorstand Jack Welch gestern mit, dass die EU eine umfangreiche Untersuchung anstrebe. Anscheinend hat sich das GE-Management zu optimistisch gezeigt, was den Zeitpunkt der Genehmigung betrifft. Statt Ende März dürfte die Fusion erst Ende Juli vollzogen werden.



Die Kursspanne zwischen den GE und Honeywell-Aktien beläuft sich auf mittlerweile vier Prozent und dürfte um weitere zwei bis drei Prozent zunehmen. Honeywell steht ein hartes erstes Halbjahr bevor. Eine Tatsache, an die sich Investoren ziemlich schnell erinnern dürften. Während Goldman Sachs die Aktien von GE zum Kauf empfiehlt, wird Honeywell mit überdurchschnittlicher Marktperformer eingestuft.

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