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General Electric schließt Einstieg auf deutschen Lokomotiven-Markt nicht aus

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) hat einen Einstieg in den deutschen Lokomotiven-Markt nicht ausgeschlossen. Es gebe kurzfristig aber keine Pläne für einen solchen Schritt, sagte ein Sprecher für GE Deutschland, Österreich und Schweiz am Mittwoch in München. Nach seinen Worten gibt es Überlegungen, in diesen drei Ländern und auch in Osteuropa aktiv zu werden. Für die Zukunft könne er dies nicht ausschließen.

dpa-afx MÜNCHEN. Der US-Mischkonzern General Electric (GE) hat einen Einstieg in den deutschen Lokomotiven-Markt nicht ausgeschlossen. Es gebe kurzfristig aber keine Pläne für einen solchen Schritt, sagte ein Sprecher für GE Deutschland, Österreich und Schweiz am Mittwoch in München. Nach seinen Worten gibt es Überlegungen, in diesen drei Ländern und auch in Osteuropa aktiv zu werden. Für die Zukunft könne er dies nicht ausschließen.

Zuvor kursierten Spekulationen, wonach die für Lokomotiven zuständige Konzernsparte GE Transportation kurz- bis mittelfristig den Einstieg in die Lokomotivproduktion am Standort Deutschland plant. Das hatte der Börsenbrief "Nebenwerte Insider" berichtet. Das Unternehmen verfüge mit seiner Sparte GE Transportation bereits über jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Diesellokomotiven. Bisher sei GE vor allem auf dem amerikanischen Markt aktiv.

Natürlich habe das Unternehmen auch die großen nationalen Bahngesellschaften in Europa als Kunden im Blick, sagte der Sprecher. Dazu zähle auch die Deutsche Bahn AG.

Falls der Weltkonzern GE in das Lokomotiven-Geschäft in Deutschland einsteigen würde, wäre das schlecht für den Konkurrenten Vossloh , sagten Aktienhändler. Die Aktie von Vossloh verlor bis zum Mittag 2,13 % auf 34,01 ?.

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