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General Electric sieht kaum Chancen für Honeywell-Kauf

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) geht auf Grund der kritischen Haltung der EU-Kartellbehörden nach eigenen Angaben nicht mehr davon aus, den US-Wettbewerber Honeywell übernehmen zu können.

Reuters NEW YORK. "Die Prozentzahl (der Wahrscheinlichkeit einer Übernahme) ist Null. Unser Angebot liegt auf dem Tisch, aber alle Hinweise, die wir von der EU-Kommission erhalten haben, lassen uns zu der Einschätzung kommen, dass das Angebot nicht akzeptiert wird", sagte GE-Präsident Jacques Welch der französischen Zeitung "Le Monde". GE will den Technologiekonzern Honeywell für rund 42 Mrd. Dollar übernehmen. Die EU-Kommission hatte jedoch Vorbehalte gegen das Geschäft angemeldet. Der Kurs der Honeywell-Aktie fiel am Dienstag nach den GE-Äußerungen im vorbörslichen US-Handel auf 38,26 Dollar von zuvor 40 Dollar.

Nach Angaben der EU-Kommission will die Wettbewerbsbehörde in dieser Woche den so genannten Markttest zu GE/Honeywell abschließen. Bei dem Markttest werden die Kommentare von Kunden und Wettbewerbern zu den Kompromissen eingeholt, die die fusionswilligen Unternehmen vorgelegt haben, um die Zustimmung zu ihren Plänen zu erhalten. Die EU wollte sich am Dienstag nicht zu dem Ausgang des Tests äußern. GE hatte allerdings bereits zuvor mitgeteilt, man glaube, mit den bislang gemachten Konzessionen deutlich hinter den Vorstellungen der EU-Wettbewerbsbehörde zurückgeblieben zu sein.

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