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General Motors bringt Cadillac auf Vordermann

Seit langem dümpeln die Verkäufe von Cadillac vor sich hin. Jetzt soll eine neue Strategie, die den Hersteller General Motors vier Milliarden Dollar kostet, den Luxusschlitten auf die Straßen zurückbringen.

Zum amerikanischen Traum gehört ein Cadillac. Für viele Amerikaner und Nicht-Amerikaner ist er der luxuriöste Wagen und amerikanisches Kulturgut. Doch der Straßenkreuzer ist schon seit langer Zeit ein Ladenhüter. 1978 verkaufte General Motors noch jährlich über 350 000 Autos. Im vergangenen Jahr waren es gerade mal 189 000 Cadillacs. Seit 1995 ist der Absatz um lediglich 4,8 Prozent gestiegen, obwohl Luxusautos anderer Marken in diesem Zeitraum um 52 Prozent mehr verkauft worden sind. Zudem sterben die Käufer aus. Die Liebhaber sind mit ihrer Marke altgeworden: Der durchschnittliche Cadillac-Kunde ist 62 Jahre. Die Absatzausfälle werden auf falsches Marketing und Designs geschoben, die bei den Kunden nicht ankommen. Eine neue Strategie soll nun die Marke wieder auf Vordermann bringen. In einer eigens für Cadillac gebauten, neuen Fabrikhalle soll ein verbessertes Herstellungsverfahren eingesetzt werden. Zudem erhält das Auto ein verändertes Design. "Zumindest fängt Cadillac nicht von vorn an", sagt John Casesa, eine Auto-Analyst bei Merrill Lynch. Im vergangenen Jahr hat Cadillac 700 Millionen Dollar Nettogewinn eingebracht.

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