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General Motors streicht 12 000 Stellen in Europa

Der Autohersteller General Motors (GM) will in Europa bis zu 12 000 Arbeitsplätze in den kommenden zwei Jahren streichen. Wie der Konzern am Donnerstag in Rüsselsheim mitteilte, sollen dadurch die jährlichen Kosten um 500 Mill. Euro reduziert werden.

dpa-afx RÜSSELSHEIM. Der Autohersteller General Motors (GM) will in Europa bis zu 12 000 Arbeitsplätze in den kommenden zwei Jahren streichen. Wie der Konzern am Donnerstag in Rüsselsheim mitteilte, sollen dadurch die jährlichen Kosten um 500 Mill. Euro reduziert werden. Betroffen von Einschnitten ist vor allem die deutsche Tochter Opel.

Bereits im kommenden Jahr soll 90 Prozent des Stellenabbaus über die Bühne gehen. Zu der Höhe der Abfindungen machte der Opel-Mutterkonzern zunächst keine Angaben. Das Unternehmen will nun Verhandlungen über das Programm mit dem Betriebsrat aufnehmen. Nach Angaben eines GM-Sprechers sollen die Gespräche bis Ende November abgeschlossen sein. Dann werde auch der genaue Umfang des Stellenabbaus feststehen.

Standorte Könnten Erhalten Bleiben

Eine Entscheidung über die Schließung von Produktionsstätten in Deutschland sei noch nicht gefallen, sagte der Sprecher auf Anfrage. "Es gibt gute Chancen, dass alle Standorte erhalten bleiben." Opel beschäftigt in Deutschland an den Standorten Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern rund 33 000 Mitarbeiter.

GM-Europa-Chef Fritz Henderson begründete die Einschnitte mit den anhaltenden Verlusten und der schwachen Wirtschaftslage. "Das Zusammentreffen mehrerer negativer Wirtschaftsfaktoren in den vergangenen Jahren hat unsere bisherigen Anstrengungen zur Erreichung des Turnarounds untergraben, und wir müssen daher Maßnahmen ergreifen, die weit über die bisherigen Bemühungen hinaus gehen", sagte

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