General-Motors-Tochter berät Kapazitätsplanung
Opel-Partner Fiat schließt Pkw-Fabrik in Italien

Details zur künftigen Kapazitätsplanung will Opel am Mittwoch bekannt geben. Ein Stellenabbau gilt als sicher.

zel DÜSSELDORF. Auch der neue Opel-Partner Fiat wird eine seiner Autofabriken schließen. Ein Fiat-Sprecher bestätigte gegenüber dem Handelsblatt, dass das Werk im italienischen Rivalta bei Turin aufgegeben wird. Im Jahr 2003 müssen deshalb 3 500 Beschäftigte in das Turiner Fiat-Hauptwerk Mirafiori umziehen. Bei Opel hat der Aufsichtsrat gestern über das Sanierungskonzept "Olympia" von Vorstandschef Carl-Peter Forster beraten. Wie Fiat leidet auch die deutsche General-Motors-Tochter unter großen Überkapazitäten.

Details zur künftigen Kapazitätsplanung will Opel heute bekannt geben. Ein Stellenabbau gilt als sicher. Das Management diskutiert auch die Schließung des belgischen Werkes in Antwerpen, wo das Mittelklasse-Modell Astra vom Band läuft. Die Opel-Mutter General Motors hält seit dem vergangenen Jahr 20 % an Fiat Auto.

Der Gelsenkirchener Automobil-Professor Ferdinand Dudenhöffer vertritt die Auffassung, dass Opel und Fiat noch mehr an überschüssigen Kapazitäten aufgeben müssen, wenn sie in den kommenden Jahren ihre Zusammenarbeit intensivieren. Die Aufgabe des italienischen Werkes Rivalta werde nicht ausreichen, um die Fiat-Produktionszahlen den Marktbedingungen anzupassen. "Es bleibt also Anpassungsdruck", folgert Dudenhöffer, der an der Fachhochschule Gelsenkirchen lehrt. In Rivalta werden die Modelle Alfa 166 und Lancia Lybra gefertigt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%