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General Motors: Übernahmeverhandlungen für Daewoo eröffnet

General Motors will die Produktionsanlagen und verwandte Geschäftsbereiche des bankrotten Autobauers Daewoo kaufen. Die Koreanische Entwicklungsbank, der Hauptgläubiger des drittgrößten südkoreanischen Autoherstellers, hat zugestimmt, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen.

Die Gläubiger von Daewoo versuchen seit über einem Jahr erfolglos, einen ausländischen Käufer für das überschuldete Unternehmen zu finden. Daewoo beschäftigt 15.700 Mitarbeiter in Südkorea, verfügt über Aktiven im Wert von 7,0 Milliarden Dollar und auf Verbindlichkeiten von 17,2 Milliarden Dollar.

General Motors bereitet seit sechs Monaten die Übernahme vor. Die Parteien wollen die Gespräche so schnell wie möglich voranbringen. Einzelheiten der Verhandlungen wollte das Unternehmen nicht bekannt geben. Der italienische Autokonzern Fiat wird sich möglicherweise an einem Kauf von Daewoos Vermögensbestandteilen beteiligen, wie ein Firmensprecher in Turin bekannt gab. Fiat und General Motors stünden deswegen in engem Kontakt.

Im vergangenen Jahr sah es noch so aus, als würde Ford die Aktiva von Daewoo übernehmen. Der amerikanische Autokonzern offerierte dafür knapp sechs Milliarden Dollar, brach die Verhandlungen im September jedoch ab.

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