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General Motors verdreifacht Ergebnis in Automobilsparte - 'Mehr tun'DPA-Datum: 2004-07-21 15:51:37

(dpa-AFX) Detroit - Beim weltgrößten Automobilhersteller General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > kommt Bewegung ins Geschäft: Mit einem Konzernergebnis von 1,3 Milliarden Dollar aus fortgeführtem Geschäft (2,36 Dollar je Aktie) nach 879 Millionen Dollar (1,57 je Aktie) hat GM im zweiten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen. Experten hatten durchschnittlich mit 2,24 Dollar gerechnet. Zudem präsentierte der Konzern am Mittwoch in Detroit für das zweite Jahresviertel ein Rekordergebnis in seiner Finanzsparte und eine Ergebnissteigerung um mehr als das Dreifache im Automobilgeschäft.

(dpa-AFX) Detroit - Beim weltgrößten Automobilhersteller General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > kommt Bewegung ins Geschäft: Mit einem Konzernergebnis von 1,3 Milliarden Dollar aus fortgeführtem Geschäft (2,36 Dollar je Aktie) nach 879 Millionen Dollar (1,57 je Aktie) hat GM im zweiten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen. Experten hatten durchschnittlich mit 2,24 Dollar gerechnet. Zudem präsentierte der Konzern am Mittwoch in Detroit für das zweite Jahresviertel ein Rekordergebnis in seiner Finanzsparte und eine Ergebnissteigerung um mehr als das Dreifache im Automobilgeschäft.

Im dritten Quartal will der Konzern nun einen Gewinn zwischen 0,75 und 1 Dollar vor Sonderposten erwirtschaften. Anders als am Vortag der Konkurrent Ford erhöhte GM < F.NYS > < Fmc1.FSE > seine Prognose nicht und rechnet weiterhin mit einem Ergebnis von 7 Dollar je Aktie vor Sonderposten im Gesamtjahr. Die GM-Aktien notierten am Mittwoch kurz nach Börseneröffnung mit plus 1,56 Prozent auf 44,29 Dollar.

'Müssen Noch Viel TUN'

Der Umsatz des Konzerns war im zweiten Quartal um 7,1 Prozent auf 49,1 Milliarden Dollar gestiegen. "Unsere Finanzsparte hat erneut ein herausragendes Quartal hinter sich gebracht, und auch in unserem Automobilgeschäft hat sich das Ergebnis verbessert", sagte Konzernchef Rick Wagoner am Mittwoch in Detroit. Gleichwohl laste weiter ein immenser Wettbewerbsdruck auf dem Automobilmarkt. "Wir müssen noch viel tun, um unsere Profitabilität auf das anvisierte Niveau zu steigern", sagte der Manager.

Die Finanzsparte Gmac steigerte ihren Gewinn von 834 Millionen Dollar im Vorjahr auf einen neuen Höchstwert von 860 Millionen Dollar. Dieses Ergebnisplus basierte nach Unternehmensangaben vor allem auf einem höheren Gewinn im Finanzierungsgeschäft.

Mehr Verluste IN Euroopa

Im internationalen Automobilgeschäft hatte GM das Ergebnis im zweiten Jahresviertel von 140 auf 529 Millionen Dollar gesteigert. Dabei wurde ein negatives Ergebnis in Europa durch Zuwächse in den Regionen Nordamerika, Asien/Pazifik, Lateinamerika/Afrika/Mittlerer Osten mehr als wett gemacht.

GM Europe vergrößerte seinen Verlust im zweiten Quartal von 3 Millionen im Vorjahr auf nunmehr 45 Millionen Dollar. "Unser Europa-Geschäft macht zwar große Fortschritte beim Kostenabbau und der Qualitätsverbesserung", sagte Wagoner, "dennoch haben wir trotz eines wachsenden Marktanteils hier nicht das Erlöswachstum erzielen können, das wir uns erhofft hatten."

Ergebnisschub IN Nordamerika

In Nordamerika hingegen kletterte das Ergebnis von 83 auf 328 Millionen Dollar. Diesen Schub hatte GM nach eigenen Angaben vor allem durch sinkende Materialkosten und höhere Preise erzielt. Höhere Kosten für Rückrufaktionen wurden damit ausgeglichen. Dennoch zeigte sich Wagoner noch nicht zufrieden: "Zwar haben wir unser Ergebnis in Nordamerika gesteigert, doch der Absatz, Marktanteil und das Finanzergebnis bleiben unter unseren Erwartungen."

In Nordamerika war der Marktanteil zuletzt von 27,2 auf 26,2 Prozent zurückgegangen. "Wir müssen unsere Strategie - also die Einführung von größeren Wagen und Lkw, Kostenreduzierungen, Qualitätsverbesserungen und das Erzielen von Barmitteln - beschleunigen", sagte der Unternehmenschef. Zufrieden zeigt sich Wagoner hingegen mit dem Ergebnis in der Region Lateinamerika/Afrika/Mittlerer Osten, die von einem Minus von 103 Millionen Dollar zurück in die schwarzen Zahlen (plus 10 Mio Dollar) fand. In der Asien/Pazifik-Region kletterte das Ergebnis von 163 auf 236 Millionen Dollar.

Im Gesamtjahr rechnet General Motors mit einem Verkauf von 17,2 Millionen Fahrzeugen auf dem US-Markt. Im Juni habe der annualisierte Absatz, also hochgerechnet auf das ganze Jahr, etwa 16,9 Millionen Fahrzeuge betragen.

(dpa-AFX) Detroit - Beim weltgrößten Automobilhersteller General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > kommt Bewegung ins Geschäft. Mit einem Konzernergebnis von 1,3 Milliarden Dollar aus fortgeführtem Geschäft (2,36 Dollar je Aktie) nach 879 Millionen Dollar (1,57 je Aktie) hat GM im zweiten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen. Experten hatten durchschnittlich mit 2,24 Dollar gerechnet. Zudem präsentierte der Konzern am Mittwoch in Detroit für das zweite Jahresviertel ein Rekordergebnis in seiner Finanzsparte und eine Ergebnissteigerung um mehr als das Dreifache im Automobilgeschäft.

Im dritten Quartal will der Konzern nun einen Gewinn zwischen 0,75 und 1 Dollar vor Sonderposten erwirtschaften. Anders als am Vortag der Konkurrent Ford erhöhte GM < F.NYS > < Fmc1.FSE > seine Prognose nicht und rechnet weiterhin mit einem Ergebnis von 7 Dollar je Aktie vor Sonderposten. Die GM-Aktien notierten am Mittwoch kurz nach Börseneröffnung.

'Müssen Noch Viel TUN'

Der Umsatz des Konzerns war im zweiten Halbjahr um 7,1 Prozent auf 49,1 Milliarden Dollar gestiegen. "Unsere Finanzsparte hat erneut ein herausragendes Quartal hinter sich gebracht, und auch in unserem Automobilgeschäft hat sich das Ergebnis verbessert", sagte Konzernchef Rick Wagoner am Mittwoch in Detroit. Gleichwohl laste weiter ein immenser Wettbewerbsdruck auf dem Automobilmarkt. "Wir müssen noch viel tun, um unsere Profitabilität auf das anvisierte Niveau zu steigern", sagte der Manager.

Die Finanzsparte Gmac steigerte ihren Gewinn von 834 Millionen Dollar im Vorjahr auf einen neuen Höchstwert von 860 Millionen Dollar. Dieses Ergebnisplus basierte nach Unternehmensangaben vor allem auf einem höheren Gewinn im Finanzierungsgeschäft.

Mehr Verluste IN Euroopa

Im internationalen Automobilgeschäft hatte GM das Ergebnis im zweiten Jahresviertel von 140 auf 529 Millionen Dollar gesteigert. Dabei wurde ein negatives Ergebnis in Europa durch Zuwächse in den Regionen Nordamerika, Asien/Pazifik, Lateinamerika/Afrika/Mittlerer Osten mehr als wett gemacht.

GM Europe vergrößerte seinen Verlust im zweiten Quartal von 3 Millionen im Vorjahr auf nunmehr 45 Millionen Dollar. "Unser Europa-Geschäft macht zwar große Fortschritte beim Kostenabbau und der Qualitätsverbesserung", sagte Wagoner, "dennoch haben wir trotz eines wachsenden Marktanteils hier nicht das Erlöswachstum erzielen können, das wir uns erhofft hatten."

Ergebnisschub IN Nordamerika

In Nordamerika hingegen kletterte das Ergebnis von 83 auf 328 Millionen Dollar. Diesen Schub hatte GM nach eigenen Angaben vor allem durch sinkende Materialkosten und höhere Preise erzielt. Höhere Kosten für Rückrufaktionen wurden damit ausgeglichen. Dennoch zeigte sich Wagoner noch nicht zufrieden: "Zwar haben wir unser Ergebnis in Nordamerika gesteigert, doch der Absatz, Marktanteil und das Finanzergebnis bleiben unter unseren Erwartungen."

In Nordamerika war der Marktanteil zuletzt von 27,2 auf 26,2 Prozent zurückgegangen. "Wir müssen unsere Strategie - also die Einführung von größeren Wagen und Lkw, Kostenreduzierungen, Qualitätsverbesserungen und das Erzielen von Barmitteln - beschleunigen", sagte der Unternehmenschef. Zufrieden zeigt sich Wagoner hingegen mit dem Ergebnis in der Region Lateinamerika/Afrika/Mittlerer Osten, die von einem Minus von 103 Millionen Dollar zurück in die schwarzen Zahlen (plus 10 Mio Dollar) fand. In der Asien/Pazifik-Region kletterte das Ergebnis von 163 auf 236 Millionen Dollar.

Im Gesamtjahr rechnet General Motors mit einem Verkauf von 17,2 Millionen Fahrzeugen auf dem US-Markt. Im Juni habe der annualisierte Absatz, also hochgerechnet auf das ganze Jahr, etwa 16,9 Millionen Fahrzeuge betragen.

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