General Packet Radio System
Stichwort: GPRS

Mehr zur mobilen Zukunft im Mobile Special

HB DÜSSELDORF. GPRS steht für General Packet Radio System oder allgemeiner Paketdatenfunk. GPRS ist ein Übertragungsstandard für den Mobilfunk. Beim "klassischen" Mobilfunk bekommt jeder Nutzer eine eigene Leitung, die er konstant belegt, beispielsweise auch während der Gesprächspausen. Beim GPRS werden die Daten in Pakete zerlegt, die immer dann gesendet werden, wenn auf einer Leitung Zeit dafür zur Verfügung steht.

Dazu muss jedes Paket mit Absender und Empfänger versehen werden.Von diesem Prinzip profitiert der Einzelne vor allem, weil das Netz besser ausgenutzt werden kann: Während einer nicht spricht, kann ein anderer Pakete abschicken.

GPRS ist, da vereinfacht gesagt die gesamte Kapazität des Funknetzes genutzt werden kann, schneller als der herkömmliche Übertragungsstandard. Maximal könnten theoretisch bis zu 171,2 Kilobit pro Sekunde übertragen werden, bislang sind es in der Regel 9,6 Kilobit. Die Nutzer könnten dabei praktisch immer im Netz bleiben, abgerechnet wird dann nicht mehr per Zeit, sondern über die tatsächlich übertragene Datenmenge.

Der größte Vorteil von GPRS ist aber die Ähnlichkeit mit dem Internet, in dem schon lange Pakete statt Leitungen verteilt werden. Diese Stärke könnte aber auch zur Schwäche werden: Die Pakete reisen alle auf getrennten Wegen und werden erst beim Empfänger wieder zusammengesetzt, was beispielsweise bei Video-Übertragungen auf das Handy zu unangenehmen Verzögerungen führen kann.

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