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Genforscher und Nobelpreisträger Crick gestorben

London (dpa) - Der Entdecker der Erbstruktur und britische Nobelpreisträger Francis Crick ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Wie der britische Fernsehsender BBC am Donnerstag berichtete, erlag der Biochemiker in einem Krankenhaus in San Diego in den USA einem Darmkrebsleiden.

London (dpa) - Der Entdecker der Erbstruktur und britische Nobelpreisträger Francis Crick ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Wie der britische Fernsehsender BBC am Donnerstag berichtete, erlag der Biochemiker in einem Krankenhaus in San Diego in den USA einem Darmkrebsleiden.

Crick hatte zusammen mit James Watson 1953 die Doppelhelixstruktur des Erbmaterials DNA entdeckt. Lord May, der Präsident der britischen Royal Society, bestätigte den Tod des Forschers. «Francis Crick hat einen enormen Beitrag zur Wissenschaft geleistet», teilte er mit. Mit ihrer Entdeckung hatten Watson und Crick den Grundstein für die moderne Biotechnik gelegt. Später lernten Forscher, das Erbgut Buchstabe für Buchstabe zu entziffern und auch zu verändern.

Crick wurde am 8. Juni 1915 im britischen Northhampton geboren. Studierte zunächst Physik und wandte sich später der Biologie zu. Seit 1977 befasste er sich am Salk Institute in den USA mit dem menschlichen Bewusstsein.

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