Geplante Streichung von 2 500 Stellen "reicht nicht"
Branchenexperte hält stärkeren Personalabbau bei Opel für nötig

Nach Einschätzung von Branchenexperten wird der von Opel angekündigte Personalabbau wahrscheinlich nicht ausreichen, um den Autohersteller aus der Krise zu führen. "Der Wegfall von 2 500 Arbeitsplätzen dürfte nicht ausreichen, um den Personalbestand dem tatsächlichen Autoabsatz anzupassen", sagte der Leiter des Brancheninstituts Center Automotive Research, Ferdinand Dudenhöffer, der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe).

afp BERLIN. Angesichts gravierender Absatzschwierigkeiten hatte Opel vor einigen Tagen angekündigt, allein in Deutschland mehr als 2 000 Stellen zu streichen. Zudem sollen durch natürliche Fluktuation frei werdende Stellen vorerst nicht mehr besetzt werden. Insgesamt könnten nach Unternehmensangaben so bis 2003 knapp 2 600 Jobs wegfallen.

Nach Ansicht von Dudenhöffer könnten die Absatzprobleme in Deutschland, die hohen Investitionen für den nächsten Vectra und die Ausgaben für das Sanierungskonzept dazu führen, dass "der Rekordverlust des vergangenen Jahres von rund einer Milliarde Mark weiter steigt". Die von der Opel-Spitze für 2003 angestrebte Rückkehr in die Gewinnzone sei deshalb fraglich.

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