Geplanter Verkauf "eindeutig wettbewerbsfördernd"
Telekom erwartet Freigabe des Kabelverkaufs

Die Deutsche Telekom AG, Bonn, erwartet, dass das Bundeskartellamt dem Verkauf des größten Teils ihres Fernsehkabelnetzes an den US-Konzern Liberty Media Group Inc., New York, doch noch genehmigt. Telekom-Vorstandsmitglied Gerd Tenzer sagte am Donnerstag in Berlin, man gehe davon aus, dass die Einwände der Wettbewerbshüter von Liberty ausgeräumt werden könnten, "so dass eine Freigabe möglich wird".

vwd BERLIN. In der verbleibenden Zeit werde die Telekom Liberty im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen, damit die Zustimmung des Kartellamtes zustande komme. Der geplante Verkauf sei "eindeutig wettbewerbsfördernd", vor allem wegen seiner Auswirkungen auf die Infrastruktur in den Telefonortsnetzen. An Spekulationen für den Fall, dass das Geschäft entgültig platzen sollte, wolle sich die Deutsche Telekom nicht beteiligen, sagte Tenzer.

Er bekräftigte, dass sich der Bonner Konzern aus dem Kabelgeschäft zurückziehen werde. Das Bundeskartellamt hatte den Kabelverkauf in der bestehenden Form vor einer Woche abgemahnt. Liberty hat noch bis 15. Februar Zeit, um die Bedenken des Kartellamtes auszuräumen.

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