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Geplantes Luftabwehrsystem Meads nimmt weitere Entwicklungs-Hürde

Das geplante internationale Luftabwehrsystem Meads hat eine weitere Hürde auf dem Weg zu seiner Verwirklichung genommen. Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS teilte am Mittwoch in München mit, die Nato habe eine weitere, sechs Monate lange Entwicklungsphase genehmigt. Die Kosten für diese Phase trügen die Nato sowie die beteiligten Länder Italien, USA und Deutschland, sagte ein EADS-Sprecher. Konkrete Angaben zum deutschen Anteil wollte er nicht machen.

dpa-afx MÜNCHEN. Das geplante internationale Luftabwehrsystem Meads hat eine weitere Hürde auf dem Weg zu seiner Verwirklichung genommen. Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS teilte am Mittwoch in München mit, die Nato habe eine weitere, sechs Monate lange Entwicklungsphase genehmigt. Die Kosten für diese Phase trügen die Nato sowie die beteiligten Länder Italien, USA und Deutschland, sagte ein EADS-Sprecher. Konkrete Angaben zum deutschen Anteil wollte er nicht machen.

Meads ist ein Gemeinschaftsunternehmen der EADS-Tochter LFK, der italienischen Alenia Marconi Systems und des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin Corp. .

Nun werde auf eine Entscheidung der Bundesregierung für das gesamte Projekt gewartet, sagte der Sprecher weiter. Die USA und Italien hätten bereits zugestimmt, daher werde mit einem Bescheid aus Deutschland noch in diesem Jahr gerechnet. Das Gesamtvolumen des Entwicklungsvorhabens würde sich auf zwei Mrd. Dollar plus 1,4 Mrd. Euro belaufen. Das Vorhaben soll bis 2012 abgeschlossen werden.

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