Gepräche mit BP sollen gescheitert sein
Angeblich verhandelt RWE nun mit Shell

Der Essener Energiekonzern RWE ist nach einem Zeitungsbericht zur Neuordnung seines Tankstellen- und Raffineriegeschäfts in Gespräche mit dem Mineralölkonzern Shell eingetreten.

Reuters DÜSSELDORF. Dies berichtete die in Essen erscheinende "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) am Montag vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise. Eine Konzern-Sprecherin lehnte eine Stellungungnahme ab. Marktspekulationen kommentiere RWE nicht, sagte sie. Verhandlungen zwischen RWE-DEA und dem Mineralölkonzern BP seien an Bewertungsfragen gescheitert, hieß es im Zeitungsbericht weiter. RWE hatte diese Gespräche nie bestätigt.

Der Vorstandsvorsitzende des RWE-Konzerns, Dietmar Kuhnt, hatte Anfang Oktober gesagt, die Tankstellen- und Raffinierie-Aktivitäten zählten nicht mehr zum Kerngeschäft des Unternehmens. Daraufhin war wiederholt über einen eventuellen Käufer für das Geschäftsfeld spekuliert worden. Als denkbarer Interessent war dabei BP genannt worden. Entsprechende Berichte waren aber von keiner Seite bestätigt worden.

Vor gut zwei Wochen hatte RWE-DEA Vorstandschef Dieter Dräger Spekulationen über einen Verkauf des Unternehmens zurückgewiesen. Auch eine Einbringung des Tankstellen- und Raffineriegeschäfts in ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem anderen Mineralölkonzern sei nicht geplant, hatte er gesagt. Dräger schloss eine solche Möglichkeit für die Zukunft allerdings nicht aus.

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