Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik
Stromfresser

Der Aufbau der UMTS-Netze wird den Stromverbrauch von derzeit rund einer Milliarde auf vier Milliarden Kilowattstunden pro Jahr hoch treiben.

Die Zahlen erschrecken: Im Jahr 2010 werden die Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland runde 55 Milliarden Kilowattstunden an Strom fressen, hat das Fraunhofer für Systemtechnik und Innovationsforschung-Institut (ISI) hochgerechnet. Dieser Konsum entspräche fast einem Neuntel des gesamten Stromverbrauchs oder der Erzeugung von acht großen Kraftwerken.

Größte Verbrauchergruppe werden wegen ihrer intensiven Nutzung die Fernsehgeräte bleiben, die gut ein Fünftel des elektronischen Stromkonsums bestreiten. An Bedeutung gewinnt aber auch die Netz-Infrastruktur der Mobilfunk- Betreiber: Der Aufbau der UMTS-Netze wird den Stromverbrauch von derzeit rund einer Milliarde auf vier Milliarden Kilowattstunden pro Jahr hoch treiben. Tröstlich: Die Fraunhofer-ISI-Experten haben ein Sparpotenzial von rund einem Fünftel ausgemacht.

Um es zu nutzen, ist allerdings viel Kleinarbeit vonnöten, zum Beispiel an den verschiedenen, durchweg überflüssigen Formen des Stand-by-Betriebs von Geräten. Das Feilen am Detail könnte sogar Spaß bereiten, wäre da nicht der Blick in Richtung USA, wo sich mit viel einfacheren Mitteln viel größere Energiemengen einsparen ließen.

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