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Gerhardt für Koalition mit der Union - «aber nicht zum Nulltarif»

Passau (dpa) - Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt, hat sich für eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl 2006 ausgesprochen, diese jedoch an Bedingungen geknüpft.

Passau (dpa) - Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt, hat sich für eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl 2006 ausgesprochen, diese jedoch an Bedingungen geknüpft.

Der «Passauer Neuen Presse» sagte Gerhardt, die Union sei für die FDP der einzig denkbare Koalitionspartner. «Aber eine Regierungsbeteiligung der FDP wird es nicht zum Nulltarif geben. Die Union muss schon auf uns und unsere Reformvorstellungen zugehen.»

Gerhardt unterstützte Forderungen aus der CDU nach einer Abschaffung des Kündigungsschutzes. «Herr Merz hat im Grunde Recht: Kündigungsschutz muss für die gelten, die einen Job haben. Aber er behindert neue Einstellungen.» Die Union müsse endlich «die Courage haben, dieses Thema und die notwendigen Zukunftsherausforderungen anzupacken».

In der Union gebe es leider noch immer zu viele Sozialdemokraten, «die nicht bereit sind, einen neuen Weg zu gehen». Gerhardt: «Angela Merkel und Edmund Stoiber sollten sich nicht mehr länger davor drücken, politische Führung zu zeigen und den Menschen das Ausmaß der notwendigen Veränderungen klar zu machen.»

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