Gericht entscheidet im Februar: Lufthansa: Keine Einigung im Streit mit Ryanair

Gericht entscheidet im Februar
Lufthansa: Keine Einigung im Streit mit Ryanair

Der Streit der Deutsche Lufthansa AG mit dem irischen Billigflieger Ryanair geht in die nächste Runde. In einer mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Köln konnten sich beide Seiten am Dienstag erneut nicht endgültig über die umstrittene Ryanair-Werbung einigen, wie ein Sprecher des Gerichts vwd bestätigte.

vwd DÜSSELDORF. Am 5. Februar müsse nun ein Urteil in der Sache gesprochen werden, sagte er. Ryanair habe in der Verhandlung zwar eine am 26. November erlassene Einstweilige Verfügung akzeptiert. Bei den weiteren Kritikpunkten der Lufthansa an den Anzeigen der irischen Fluglinie sei dagegen keine Einigung erzielt worden.

In ihrer Werbung hatte Ryanair Lufthansa-Tarife mit eigenen Angeboten verglichen. Dabei hatte das Unternehmen bei der Lufthansa die Preise für die Business-Class und nicht die der günstigeren Economy-Class genommen. Zudem wurden die Bearbeitsgebühren nicht mit einbezogen.

Strittig blieben nach Angaben des Landgerichts außerdem die Bezeichnungen verschiedener Zielflughäfen, die in dem Preisvergleich genannt werden. So fliegt die Deutsche Lufthansa einige von diesen überhaupt nicht an. In einer früheren Einstweiligen Verfügung hatte der Frankfurter Konzern bereits erreicht, dass Ryanair künftig auf den Namen "Frankfurt-Hahn" als Abflugort verzichten muss. Der Flughafen Hahn liegt etwa 80 Kilometer von Frankfurt entfernt.

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