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Gericht: Metabox erhält Fristverlängerung

Das finanziell angeschlagene Multimediaunternehmen Metabox hat unmittelbar vor einem drohenden Insolvenzverfahren noch einmal eine Fristverlängerung bekommen.

Reuters HANNOVER. Das niedersächsische Wirtschaftministerium habe dem Unternehmen am Montag kurzfristig eine Landesbürgschaft in Aussicht gestellt, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim am Montagmittag. Daraufhin habe Metabox eine nochmalige Verlängerung der ursprünglich um 12.00 Uhr bereits abgelaufenen Frist beantragt.

Das Unternehmen habe jetzt bis 16.00 Uhr Zeit, von einer Bank die fehlende Kapitalzusage zu beschaffen und den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zurückzuziehen. Ansonsten werde der zuständige Richter das Insolvenzverfahren eröffnen, sagte der Gerichtssprecher.

Metabox, das eine so genannte Settop-Box zum Empfang des Internet per Fernsehgerät entwickelt hat, hatte in den vergangenen Wochen vergeblich nach Investoren gesucht. Von seiten des Unternehmens war ein Bedarf von insgesamt 17 Mill. DM genannt worden.

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