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Gericht streicht Geldbußen gegen Omnitel und TIM zusammen

Reuters ROM. Das oberste italienische Verwaltungsgericht hat zwei von der italienischen Wettbewerbsbehörde verfügten Geldbußen gegen die Mobilfunkbetreiber Telecom Italia Mobile und Omnitel drastisch zusammengestrichen. Das Gericht teilte am Mittwoch in Rom mit, dass 90,4 Mrd. Lire der ursprünglichen Geldbuße von zusammen 147,5 Mrd. Lire (147 Mrd. DM) annulliert worden seien. Eine Begründung für die Entscheidung werde demnächst veröffentlicht, hieß es.

Die Entscheidung des Gerichts kam überraschend. Am Dienstag hatten es in gerichtsnahen Kreise noch geheißen, dass das Gericht die Rechtsmittel der Unternehmen gegen die Geldbußen abgelehnt hätte. Damit wären die beiden Unternehmen in zweiter Instanz unterlegen gewesen. Die Vodafone-Tochter Omnitel und die Mobilfunktochter der Telecom Italia waren im Oktober 1999 zu Geldbußen in Höhe von 47 Mrd. Lire beziehungsweise 100,5 Mrd. Lire verurteilt worden, nachdem die Wettbewerbsbehörde die Unternehmen der rechtswidrigen Preisabsprache für schuldig befunden hatte.

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