Gericht will weitere Details
Streit zwischen RTL und Brainpool geht weiter

RTL hatte die TV-Firma auf Zahlung von Lizenzgebühren in Höhe von rund 588 000 Euro verklagt. Der Grund: Stefan Raab habe unrechtmäßig Ausschnitte aus RTL-Sendungen verwendet.

dpa KÖLN. Der Streit vor Gericht zwischen RTL und der Produktionsfirma Brainpool um Nutzungsrechte an Ausschnitten aus RTL- Sendungen geht weiter. Das Landgericht Köln verlangte am Mittwoch per Beschluss von RTL, dem Gericht weitere Einzelheiten zur Klageforderung gegen Brainpool mitzuteilen. Der Kölner Privatsender hatte die TV-Firma auf Zahlung von Lizenzgebühren in Höhe von rund 588 000 Euro verklagt. Als Grund wurde angegeben, der von Brainpool betreute Fernsehmoderator Stefan Raab habe in der ProSieben-Show "TV total" unrechtmäßig Ausschnitte aus RTL-Sendungen verwendet.

Die Brainpool-Anwälte sind der Auffassung, die Nutzung der RTL- Ausschnitte seien nach dem Urheberrecht zulässig, da sie ausschließlich für parodistische Zwecke verwendet würden. Um dies zu überprüfen, so ein Sprecher des Gerichts, dürfte nun eine Sichtung eines Teils der Ausschnitte der RTL-Sendungen durch die Richter erforderlich sein. Die Prozessparteien haben nun zwei Monate Zeit, auf den Beschluss des Gerichts zu reagieren. Ein Termin für eine mündliche Verhandlung ist dem Gerichtssprecher zufolge noch nicht bestimmt worden.

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