Gerichtliche Schritte nicht ausgeschlossen
Delisting von In-Motion ausgesetzt

Das von der Deutschen Börse angekündigte Delisting des Frankfurter Medienunternehmens In-Motion vom Neuen Markt ist vorerst ausgesetzt worden. Dies teilte die Firma mit.

Reuters FRANKFURT. Auf Grund intensiver Verhandlungen sei der Vollzug der bereits getroffenen Entscheidung für den Ausschluss zum 28. April bis zur Entscheidung des von In-Motion angerufenen Börsenschiedsgerichts ausgesetzt, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Ein Börsensprecher sagte dazu, die Suspendierung des Delistings sei die übliche Vorgehensweise bei Anrufung des "Primary Markets Arbitration Panels".

Bis zur Entscheidung des Gremiums würden damit die Aktien der Gesellschaft weiterhin im Nemax gelistet, teilte In-Motion mit. Ein Termin für die Entscheidung stehe noch nicht fest. Sollte die Schiedsstelle an dem Delisting-Beschluss der Deutschen Börse festhalten, schließe In-Motion weitere Schritte vor einem ordentlichen Gericht nicht aus. Bislang hatte das Unternehmen erklärt, sich dem Spruch des Gremiums zu beugen und notfalls in den Geregelten Markt zu wechseln.

Die Börse hatte am 2. April mitgeteilt, dass In-Motion wegen nicht fristgerechter Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen für das Jahr 2001 mit Ablauf des 28. April die Zulassung zum Neuen Markt verliere. Die Zulassung zum Geregelten Markt bleibe davon aber unberührt. Ein Sprecher hatte damals zudem erklärt, dass diese Entscheidung endgültig sei und auch von dem Schiedsgericht nicht aufgehoben werden könne.

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