Gerichtsauflagen berücksichtigt
Microsoft aktualisiert Windows XP

Mit der ersten größeren Aktualisierung (Update) des neuen Betriebssystems "Windows XP" am Montag schließt Microsoft Sicherheitslöcher und berücksichtigt mögliche gerichtliche Auflagen aus dem Anti-Kartellprozess.

HB/dpa NEW YORK. Nach Informationen von US-Medien beinhaltet das so genannte Service Pack 1 Reparaturmechanismen (Patches) für bereits bekannte und noch nicht veröffentlichte Unsicherheitsfaktoren sowie zusätzliche Funktionen (Java Programmier Sprache). Außerdem soll das kostenlose Update Computerherstellern und Verbrauchern ermöglichen, Microsoftprodukte auszuschalten oder zu verbergen, um Konkurrenzprodukte als Standardeinstellungen zu nutzen.

Der Softwareriese hatte bereits angekündigt, noch vor einem endgültigen Urteil im Kartellrechtsprozess, einige der vorgeschlagenen Auflagen erfüllen zu wollen. Microsoft hatte sich in dem Streit mit der US-Bundesregierung geeinigt. Neun Bundesstaaten ging die Einigung aber nicht weit genug und klagten. Sie werfen Microsoft vor, seine Monopolstellung auszunutzen, um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen.

Die Aktualisierung gilt außerdem als ein Schritt in der Sicherheitsinitiative des Softwarekonzerns. Microsoft-Gründer Bill Gates hatte Anfang des Jahres seinen Mitarbeitern in einer E-Mail angekündigt, dass nicht mehr viele neue Programmfunktionen, sondern Sicherheit oberste Priorität genieße.

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