Gerichtsurteil
Mangelhafte Leistung rechtfertigt keine Gehaltskürzung

Ein Fliesenleger hat vor Gericht die Nachzahlung von zwei Gehälter erstritten. Sein damaliger Chef war mit der Leistung des Mannes nicht zufrieden.

dpa FRANKFURT. Mangelhafte Leistungen eines Arbeitnehmers rechtfertigen noch nicht die Kürzung oder Einbehaltung seines Gehalts. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem am Montag bekannt gewordenen Urteil entschieden. Die Richter gaben damit der Klage eines Fliesenlegers statt und verurteilten seinen ehemaligen Arbeitgeber zur Nachzahlung von zwei Monatsgehältern (Az: 9 Ca 1962/01).

Dem Arbeitnehmer wurde von seinem Vorgesetzten vorgeworfen, mit seiner schlechten Arbeit in mehreren Fällen Beschwerden der Kunden und damit zusätzliche Arbeit verursacht zu haben. Drohende Schadenersatzansprüche der Kunden konnte das Unternehmen jedoch nicht nachweisen. Dem Urteil zufolge entfiel damit die Grundlage für das Einbehalten der beiden Monatsgehälter.

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