Gerichtsverhandlung
Teilgeständnisse von Millionenräubern

Mit Teilgeständnissen hat ein Prozess gegen drei Randfiguren des spektakulären Frankfurter Millionenraubs aus einem Geldtransporter begonnen.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Die Angeklagten im Alter zwischen 24 und 30 Jahren gaben am Mittwoch geringfügige Hilfeleistungen zu. Das hätten sie aus alter Freundschaft für zwei der Haupttäter getan. Bei dem Überfall im Februar hatten die Räuber 8,6 Mill. Euro erbeutet, von denen sie aber fast 1,5 Mill. auf der Flucht zurückließen.

Der Millionen-Coup am 25. Februar war nach den Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft der bisher größte Bargeldraub in der deutschen Kriminalgeschichte. Von den vier Männern, die von der Staatsanwaltschaft als Haupttäter ermittelt wurden, ist nur noch der Werttransportfahrer Faouzi Boudou auf der Flucht. Die drei anderen sind in Italien festgenommen worden, von wo sie jedoch nicht nach Deutschland ausgeliefert werden können. Von den rund 7 Mill. Euro Beute wurden etwa 2 Mill. sichergestellt.

Ihre Hilfe wollen die drei Angeklagten ohne Kenntnis des Tatplans und ohne Beteiligung an der Beute geleistet haben. Antworten auf weitergehende Fragen lehnten die Angeklagten ab. Die Anklage wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum schweren Raub sowie Strafvereitelung vor.

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