Geringe Aufschläge
Neue Marke für fairen Kaffee

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) hat mit Unterstützung von Verbraucherministerin Renate Künast eine Kampagne für fairen Handel mit der Dritten Welt gestartet.

ap HANNOVER. Die Preiskrise bei Rohkaffee, der gegenwärtig zur Hälfte der Produktionskosten gehandelt werde, sei Ursache der Hungersnot in Mittelamerika, sagte VEN-Sprecher Hannes Philipp am Dienstag in Hannover. Künast erklärte, bei geringen Aufschlägen sichere fair gehandelter Kaffee die Existenz der Kaffeebauern.

Nach Angaben von Philipp soll im Zuge der Kampagne der Absatz von fair gehandeltem Kaffee der Marke "fairstärkung" gefördert werden. Dabei würden den Produzenten statt der üblichen 3,20 DM pro Kilo Rohkaffee, 8,50 DM pro Kilo garantiert. In Städten wie Osnabrück, Hildesheim und Wolfsburg würden spezielle Stadt-Kaffees eingeführt, sagte Philipp. Eine ähnliche Aktion sei in Schleswig-Holstein bereits angelaufen und in Nordrhein-Westfalen geplant.

Der angebotene Kaffee der Spitzensorte Arabica stamme aus biologischen Anbau und werde demnächst auch das neue Bio-Siegel tragen.

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