Geringe Dynamik
Ökonomen: Erholung nicht bedroht

Volkswirte haben sich enttäuscht über die überraschende Stagnation der März-Auftragseingänge der deutschen Industrie im Vormonatsvergleich gezeigt.

vwd FRANKFURT. Maßgeblich für den um 0,1 Prozent rückläufigen Index seien die um 2,6 Prozent gesunkenen Inlandsbestellungen gewesen, erläutern die Volkswirte der Commerzbank. Die gestiegenen Orders aus dem Ausland belegen nach Ansicht der Experten, dass der Hauptimpuls für die Konjunktur weiterhin aus dem Ausland herrührt. Hier mache sich die bessere weltwirtschaftliche Lage bemerkbar, hieß es.

Auch Stefan Bielmeier (Global Markets Research/Deutsche Bank) verwies auf die noch schwächelnde Binnenachfrage, die das Gesamtbild bei den Auftragseingängen getrübt habe. Dennoch sei die BIP-Prognose für Deutschland nicht gefährdet, fügte Bielmeier hinzu. Die Erholung der Konjunktur in Deutschland ist trotz der seit drei Monaten rückläufigen Auftragseingänge nach Ansicht der Commerzbank-Ökonomen nicht in Gefahr. Dies bestätigten auch die zuletzt deutlich aufwärts gerichteten Frühindikatoren, zeigten sich die Experten überzeugt.

Die schwächelnde Inlandsnachfrage zeige aber, dass die konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr 2002 eher gering bleibe, während in der zweiten Jahreshälfte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) schneller als das Potenzial wachsen dürfte.

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