Geringe Nachfrage
VW mit Vier-Tage-Woche in Emden

Der Volkswagen-Konzern führt wegen der schwachen Automobilkonjunktur in seinem Werk in Emden Anfang nächsten Jahres die Vier-Tage-Woche ein. Ein Sprecher sagte am Montag in Emden: "Wir starten mit der Vier-Tage-Woche, planen diese aber nicht für das ganze Jahr."

Reuters HAMBURG. Das Werk, in dem das VW-Modell "Passat" gefertigt wird, werde nach bisheriger Planung damit im Jahr 2002 etwa 36 000 Autos weniger produzieren als im auslaufenden Jahr. Nach dem bisherigen rechnerischen Ansatz sollten 2001 rund 259 000 Passat in Emden vom Band rollen.

Volkswagen hatte kürzlich in seinen Werken in Wolfsburg und Emden eine Woche Herbstferien eingelegt, um einen Lageraufbau zu verhindern. Der Sprecher sagte, die Zeichen für die Automobilnachfrage stünden nun besser als damals erwartet. Trotzdem gehe man vorsichtig ins neue Jahr und nutze die tarifvertraglichen Möglichkeiten einer Vier-Tage-Woche, um auf die schwache Konjunktur zu reagieren. Falls sich die Nachfrage besser entwickeln sollte, könne die Produktion wieder hochgefahren werden.

Auch die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda will nach Gewerkschaftsangaben wegen des schwächeren Exportmarkts Anfang nächsten Jahres Produktionspausen einlegen. Ein Gewerkschaftssprecher sagte in Prag, mit der Unternehmensleitung werde über ein neues Arbeitszeitmodell verhandelt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%