Geringe Reibungsverluste
Die Transrapid-Technik: Bahn schwebt auf Magnetfeldern

adn MÜNCHEN. Der große technische Vorteil des Transrapid sind die geringen Reibungsverluste. Bei herkömmlichen Eisenbahnen rollen in der Regel Metallreifen auf Metallschienen. Die Reibung führt dabei zu Materialverschleiß und Energieverlust. Der Transrapid dagegen hat keine Räder. Er rollt nicht, sondern schwebt. Rad und Schiene werden bei ihm durch ein elektromagnetisches Trag-, Führ- und Antriebssystem ersetzt.

Die Tragmagnete, die den Transrapid zum Schweben bringen, sind auf beiden Seiten des Fahrzeuges angebracht. Versorgt wird das Schwebesystem von Batterien im Fahrzeug. Damit ist es unabhängig vom Antrieb. Weitere Führungsmagnete sorgen dafür, dass der Transrapid seitlich in der Spur bleibt. Sie ziehen das Fahrzeug von unten an die magnetischen "Statorpakete" heran. Diese Pakete sind die Antriebsmotoren des Transrapid. Sie befinden sich allerdings nicht im oder am Wagen, sondern in der Strecke.

Die Statoren erzeugen ein magnetisches Wanderfeld, von dem das Fahrzeug berührungsfrei mitgezogen wird. Beim Bremsen wird einfach die Kraftrichtung des Wanderfeldes umgepolt. Um Energie zu sparen, wird nur jeweils der Teil der Strecke mit Strom versorgt, in dem sich der Zug gerade befindet. Darin liegt auch ein Vorteil des Transrapid gegenüber konventionellen Fahrzeugen. Während diese immer die gesamte Motorleistung für die maximale Belastung bringen müssen, wird diese bei der Magnetbahn nur an Steigungen und Beschleunigungsabschnitten aktiviert.

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